2008-11-03

Ohne viel Worte, das Wetter macht heute wieder tolle Kapriolen. Und: Ja, der Regenbogen ist echt :o)

Apropos Wetter: Das Wetter wird hier hauptsächlich durch die verschiedenen Winde bestimmt. Da die Küstenbewohner als Fischer auf eine gute Vorhersage des Wetters angewiesen waren, sind die folgenden Regeln lange überliefert:

Der Tramuntana aus dem Norden kühlt das Inselinnere ab und bringt Trockenheit mit sich. Der Ponent aus dem Westen und der Llevant aus dem Osten ereichen gerne Orkanstärke, vor allen Dingen, wenn sie leicht aus dem Norden reindrehen. Dabei mildert der Ponent im Sommer die Hitze und bringt im Winter Regen mit, während der Llevant eher Wärme mit sich bringt. Der Migjorn aus Süden hingegen gibt Frühlings- und Herbsttagen Glanz und Wärme des Sommers und verwandelt Sommertage in eine Freiluftsauna. Im Frühling und Herbst lässt er schlaffe Tage golden glänzen, im Sommer senkt er heiße Dunstglocken über die Insel.

Der Gregal (Nordost) ist zuverlässig nass, die Bauern mögen ihn, die Urlauber hingegen verfluchen ihn. Der Xaloc (Südost) ist der Saunawind, schiebt feuchte Sommerhitze und kübelweise Winterregen vor sich her. Im Sommerregen lädt er den typischen roten Sand, den er aus Marokko mitbringt, über der Insel ab. Der Llebeig (Südwest) pustet die Feuchtigkeit und Wärme der Azoren über Mallorca hinweg. Der Mestral (Nordwest) sorgt für einen wolkenlosen Himmel.

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