2008-11-12

Alles was im echten Leben passiert, das passiert auch im Urlaub. Naja, im Urlaub sind wir zwar nicht, aber ich will damit sagen, dass hier die gleichen Dinge passieren wie im Leben in Deutschland. So z.B. mein Auto, das wir heute sehen, als wir vom Walken wiederkommen. Tür aufgebogen, Scheibe kaputt. Und was wurde geklaut? Nix, war ja auch nix drin im Auto. Insofern vollkommen unnütze, diese Aktion. O.k., also die Guardia Civil angerufen, die nach ca. 30 Minuten auch schon kommen. Naja, man muss Verständnis dafür haben, dass die hier nicht alle Straßen und Hotelnamen kennen können. Angeblich haben sie ja 30 Minuten suchen müssen. Sie schauen sich den Schaden an, nehmen alle Daten auf und verweisen uns an das Büro der Guardia Civil hier am Hafen. Dort sind wir dann auch, nachdem wir unseren zweiten Kaffee getrunken haben (einen haben wir beim Warten auf der Straße getrunken, den zweiten dann zwischen Guardia Civil Straße und Guardia Civil Hafen). Die Herren am Hafen schauen sich das Auto an, können aber leider keine Anzeige aufnehmen, weil erst geklärt werden muss, ob der Schaden größer oder kleiner als 400€ ist. Scheinbar hängt davon die Anzeigenkategorie ab: unter 400€ kleine Straftat, über 400€ große Straftat. Wir bringen also mein Auto zur Werkstatt und fordern einen Kostenvoranschlag an, damit wir dann zumindest heute Abend endlich die Anzeige gegen unbekannt erstatten können. Ich denke/hoffe, dass meine Versicherung den Schaden entsprechend begleichen wird, aber sowas ist einfach nur ärgerlich und vollkommen sinnlos. Wem ist damit geholfen? Natürlich halten wir euch über Neuigkeiten auf dem Laufenden. (Ich habe eben mal nachgeschaut: Vor fast genau 2 Jahren (10.11.2006) wurde mein Auto in Hannover aufgebrochen.)

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.