2008-10-13

Bereits kurz nach der Bekanntgabe unseres Auswanderns haben sich die Grünewalds für einen Besuch bei uns angemeldet. Fast habe ich das schon vergessen — bei so viel Besuch auch kein Wunder — aber Kerstin hat Gott sei Dank noch einmal eine „Erinnerungsmail“ geschickt.

Praktischerweise ist heute auch noch ein Feiertag, so dass einem Besuch der 4 in Sa Coma nichts im Wege steht. Marco ist dort ohnehin unterwegs und so setzt er mich vor dem Hotel ab. Leider zeigt sich das Wetter nicht gerade von seiner besten Seite: Es ist zwar warm, aber stürmisch (rote Fahne am Strand) und der eine oder andere Schauer zieht über den Strand.

Das hindert uns aber nicht daran, diesen zu besuchen und es uns unter einem Sonnenschirm gemütlich zu machen. Jedoch ist die Gemütlichkeit nicht von Dauer! Es ist nicht wegen des wenigen Regens, der ehr von der Seite, als von oben kommt. Vielmehr habe ich den Bewegungsdrang von Kindern definitiv unterschätzt. Und so düsen wir zu Fischer Fischer welche Fahne weht heute? oder Wer hat Angst vorm schwarzen Mann? quer durch den Sand…

Der Nachmittag ist dann etwas zielgerichteter: Es geht zur Punta n’Amer, die zwischen Sa Coma und Cala Millor liegt. Auf dieser Landzunge steht (wieder mal) ein Wachturm. Dieser jedoch ist ausnahmsweise mal nicht rund, sondern quadratisch. Außerdem verfügt er über einen „Burg“-Graben und dadurch auch über eine Zugbrücke! Das ist doch mal etwas anderes…

Drinnen im Turm gibt es dann ein paar Ausstellungsstücke aus der Antike Mallorcas sowie eine Karte mit (angeblich) allen Türmen auf der Insel. Naja, es sind aber doch mehr als nur 17 Türme! Oben auf dem Turm steht dann noch eine Kanone. Komisch, waren die Türme doch eigentlich zur Alarmgebung und nicht zur Verteidigung. Die Kanone ist definitiv jüngeren Datums…

Reiseleiter berichten immer, wie lohnenswert die 1,5km bis zum Turm sind. Kann man doch von dort aus das herrliche Panorama von Cala Millor und Sa Coma sehen. Stimmt, recht haben sie! Rechts sieht man die Hochhäuser von Cala Millor und links die von Sa Coma! Gut, dass es dann doch nicht sooo prall ist mit der Fernsicht Smile.gif

Ferner berichten die Reiseleiter noch über die wahrscheinlich beste Sangria, die es dort zu trinken gibt! Klar schmeckt die Sangria nach 1,5km Fußmarsch in der prallen Sonne da gut! Aber man kann ja auch mit dem Auto dort hin fahren, was viele auch tun Frown.gif

Wir jedoch, besonders Lukas und Thimo, waren ganz tapfer und sind die Strecke zu Fuß gegangen, obwohl wir das anfangs eigentlich gar nicht wollten Smile.gif Schön war es hinterher dann aber doch!

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